Ein Spielfilm kurz vorm Weltende

WANDER

Eine Katastrophe, welche die Götter zitternd in ihre Wolken drängt, passiert und wird angehalten. So entsteht eine Zeit zwischen den Katastrophen. Ein paar Stunden bevor alles vorbei ist. Die Frage, was man mit dieser Zeit macht, ist wie die Fragen, die man nie aufhören wird zu stellen:
Was heißt das, ein Mensch zu sein?
Was ist das, das Leben?
Warum und wozu das alles?

In diesem Gedankenexperiment nehmen wir den Menschen alles: ihre Gewohnheiten, Familie, Freunde, Alltagsgegenstände, Sicherheit, Hoffnung, Zukunft etc. Außer ihr Selbst, denn das kann ihnen niemand nehmen. Die Erkenntnis, dass das Selbst immer bleibt, ist gleichermaßen Limitierung wie unendlicher Reichtum. Wir sind in unseren Körpern gefangen, wir können niemals in andere Köpfe schauen, es ist uns unmöglich etwas zu denken, was größer ist als der eigene Geist. Dennoch ist dieses Selbst alles was wir haben und der Beginn von allem.

WANDER und Wir